Christiane B. Bethke
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Between Light and Shadow
 
Bildhauerisches, fotografisches und malerisches treffen in Ihren Arbeiten, an diesem speziellen Ort dieser Kunstkapelle in einen neuen spannenden Dialog zusammen. Im Zentrum ihrer künstlerischen  Arbeit stehen in dieser ehemaligen Bestattungskapelle, ihre Tafelbilder , fragmentarische Ausschnitte in kräftigen Farbtönen von gehenden, stehenden, laufenden Figuren und Schattensilhouetten, die sich in verschiedene Richtungen bewegen …
 
Sie nennt ihre Bilder Tafelbilder, welches sehr zutreffend ist, denn die Tafelbilder sind frühe Bildformen die auf Holz gemalt waren und erst im 19. Jahrhundert  von der Leinwand abgelöst wurden. Die Malfläche in der Tafelmalerei wurde in der Regel mit einer Grundierung  oder Untermalung versehen, als Maltechnik dienten vorwiegend Tempera- und Ölmalerei. Bethkes Tafelbilder sind nicht in dieser traditionellen Begrifflichkeit zu verstehen, sie bearbeitet den Holzgrund mit Mitteln ihrer Bildersprache, indem sie die Fotografie und die Ölmalerei in ein neues Zusammenspiel bringt. Wie bei einem herkömmlichen Tafelbild, handel es sich um mehrere Farbschichten, die das Geheimniss der Vorstufen der Bildfindung durchdringt.  Auf den Fotofragmenten liegen lasierende, mehrschichtig aufgebrachte Ölfarben, diese Farbaufträge liegen zwischen lasurhafter Tonigkeit und leicht pastosen Aufwerfungen von konkreter Distanz zwischen Motivgrund und Betrachter; die Motive werden distanziert, zugleich aber auch durch die sinnlich-konkrete Farbmaterie eingebunden im Begreifbaren der Struktur …  
 
Es sind metaphysische Fragen nach dem Sein, die den Betrachter auf dieser Ausstellung anstoßen. Die Auseinandersetzung und Reflektion  zwischen Licht und Schatten,  zwischen Geburt und Tod; aber vor allem die Auseinandersetzung mit dem Augenblick im Sein.
 
Klaus Flemming, 2007
 
 
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Bild im Bild
 
„ … in einer Galerie, an der Wand sind sie die 'Fenster' in eine andere als die sie umgebende Wirklichkeit. Zugleich aber sind es auch Seelenspiegel für den Betrachter. Da dessen Erlebnisfähigkeit stets abhängig ist von seiner eigenen Weltsicht und Welterfahrung, wird ihm die Betrachtung von Kunst, das Erleben von Kunst immer auch etwas über ihn selbst mitteilen können."
 
Insofern Christiane B. Bethkes Tafelbilder aus reproduzierter und erfundener Realität sind, bringt sie ihr Selbst sehr viel deutlicher in eine Arbeit ein, als andere Künstler, Landschaftsmaler zumal. In ihren Bildern verschmelzen die tatsächlich erlebbare Welt und die erfundene zu einem neuen Ganzen. Dabei überlagern sich beide Realitäten, so dass gelegentlich nur noch schwer zu durchschauen ist, an welcher Stelle die Schnittlinien sind, wo die Abbruchkanten, über die die reale Welt in die Welt der Fantasie stürzt.
Christiane B. Bethkes Bilder überstrahlen deshalb mit ihren Farben und oft hin einfachen Formen noch die Vielgestaltigkeit und Komplexität der Realität.
                                                                                                 
Stefan Skowron, 2005
 
 
 
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Spring Shower
 
„ …diese Arbeiten sind speziell für  diese  Räume ausgewählt … ihre Arbeiten sind  vielschichtig angelegt und weisen immer auf einen erweiterten Wirklichkeitszusammenhang hin, der sehr viel Raum für symbolische Bezüge lässt. Sie fordern den Betrachter auf, den Fragen die sie zwangsläufig aufwerfen, auch nachzuspüren. Was steht hinter den Reisemotiven,  wie den  Bahnhöfen, Gleisen, Koffern, Liegestühlen, aber auch dem frischen Grün? Christiane B. Bethke versucht den Blick des Betrachters vom Außenraum auch nach innen, auf seinen Seelenraum zu lenken und so lassen sich die oben genannten Motive auch als Symbole des menschlichen Entwicklungsprozesses deuten  mit all seinen Brüchen, Verletzungen und Neuanfängen."
 
Regine van den Berg, 2004
 
 
 
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Voyage
 
„ … seit 1998 beschäftigt sich die Künstlerin Bethke neben ihren Rauminstallationen, mit den Mitteln der Malerei und der Fotografie und entwickelte daraus eine ganz eigene Formensprache. In der Ausstellung  des [kunstraumno.10],  sind  diese Bilder  erstmalig zu sehen. Das auf ihren Reisen und Studienaufenthalten entstandene Fotomaterial, wie zum Beispiel;  aus New York, Lissabon, Peking  wird von der Künstlerin durch Ausschnitte verfremdet und anschließend mit Ölfarbe überarbeitet. Die so entstandenen Bilder gewähren durch den Veränderungsprozess neue und zugleich ungewohnte Einblicke in die Wahrnehmungswelt der Künstlerin. Dabei sollte der Betrachter diese Bildcollagen nicht alleine als Abbilder der realen Reisen der Künstlerin verstehen, sondern ebenso als Abbilder der 'inneren Reisen', auf die wir uns auch immer wieder aufs neue begeben können.
 
Andreas Beumers, 2002
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